Die Verleihung am 8. Juli 2005
Am 08. Juli 2005 ist der Deutsche Filmpreis in der Philharmonie Berlin verliehen worden. (Pressespiegel zur Verleihung)
2005 sind die Preisträger des Deutschen Filmpreises, der LOLA, zum ersten Mal von den Mitgliedern der Deutschen Filmakademie gewählt worden. (Fotos von der Verleihung)
Damit steht die Entscheidung über den höchstdotierten Kulturpreis, den Deutschland zu vergeben hat, auf breiter und künstlerisch kompetenter Basis. Für die Vergabe der Preisgelder ist weiterhin die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Kulturstaatsministerin Christina Weiss zuständig.
Filmschaffende aller Berufsgruppen, die sich durch ihre kontinuierliche Arbeit und hervorragende (z.B. schon mit einem Deutschen Filmpreis bedachte) kreative Leistung im deutschen Kinofilm ausgezeichnet haben, haben in einem streng geregelten dreistufigen Auswahlverfahren die aktuellen Leistungen ihrer Kolleginnen und Kollegen bewertet und wurden dadurch zur größten und denkbar besten Fachjury, die für einen so wichtigen Preis existenziell ist.
Darüber hinaus wurden die Öffentlichkeit und die deutsche Filmbranche in das Vergabeverfahren auch ganz unmittelbar miteinbezogen. Die Deutsche Filmakademie hat in mehreren Städten öffentliche Vorführungen der ausgewählten und nominierten Filme durchgeführt. So hat das Publikum die Filme gemeinsam mit den Mitgliedern, Freunden und Fördermitgliedern der Akademie gesehen. Dadurch entstand nicht nur eine größere Transparenz bei der Ermittlung der Preisträger, sondern auch eine stärkere Kommunikation in der deutschen Filmbranche und eine intensive Auseinandersetzung mit dem deutschen Film.
Durch dieses Verfahren erhält der Preis sowohl beim Publikum als auch in der Filmbranche den Stellenwert, der ihm zusteht. Er wird nicht nur – als Zweck gebundene Subvention – weiterhin für künstlerische Kontinuität sorgen, sondern auch für das gesteigerte Interesse der Zuschauer, die ihn nun mit Persönlichkeiten und eigenen Erfahrungen in Zusammenhang bringen können.




