Die wilden Kerle 2
| Produktion | SamFilm |
| Produzenten | Ewa Karlström, Andreas Ulmke-Smeaton |
| Gefördert von | FFF FilmFernsehFonds Bayern, FFA Filmförderungsanstalt, BBF Bayerischer Bankenfonds, MEDIA |
| Regie | Joachim Masannek |
| Drehbuch | Joachim Masannek |
| Kamera | Sonja Rom |
| Schnitt | Dunja Campregher |
| Szenenbild | Winfried Hennig |
| Kostümbild | Mika Braun |
| Filmmusik | Andrej Melita, Peter Horn |
| Darsteller | Jimi Blue Ochsenknecht, Sarah Kim Gries, Uwe Ochsenknecht, Raban Bieling |
Info
Die wilden Kerle sind zurück! Doch dieses Mal müssen sie nicht nur den Teufelstopf und die Stadtherrschaft gegen die Skatergang „Die Flammenmützen“ verteidigen, sondern auch noch um Vanessa kämpfen - die hat sich nämlich ausgerechnet in deren Anführer verliebt.
Nominiert für den besten Kinder- und Jugendfilm:
DIE WILDEN KERLE 2 – Ewa Karlström und Andreas Ulmke-Smeaton – SamFilm GmbH
Als Mitte der neunziger Jahre plötzlich deutsche Filme aus München kamen, die bei einem unterhaltungsfreundlichen Publikum auf lange nicht mehr da gewesenes Interesse stießen, hatte das auch etwas mit dem filmischen Aktivitäten von Ewa Karlström (Jahrgang 1965) und Andreas Ulmke-Smeaton (Jahrgang 1967) zu tun. Auch wenn Kritiker besagte Publikumsreaktion als das MERKWÜRDIGE VERHALTEN GESCHLECHTSREIFER GROSSSTÄDTER ZUR PAARUNGSZEIT (Regie: Marc Rothemund, 1997) abtaten, so musste ihnen doch klar sein, dass die Produzentin Ewa Karlström es sich längst ABGESCHMINKT (Regie: Katja von Garnier, 1993) hatte, dies ernst zu nehmen. Zwischen diesen beiden Filmen und auf dem Höhepunkt der Beziehungskomödien-Welle lag die Gründung der gemeinsamen Firma SamFilm GmbH, die in regelmäßigen Abständen und gleichmäßiger Qualität auch die blühenden TV-Movie-Schiene der Privatsender bedienen konnte. Das sichere Gespür des Produzenten-Duos für publikumsnahe Themen und Stoffe, zeigte sich auch in der Entscheidung, die Kinder- und Jugendbuchreihe DIE WILDEN KERLE fürs Kino zu adaptieren. Da der Autor der Bücher gleichzeitig Regisseur ist, waren die Entstehungswege kurz und schien das Projekt jederzeit in guten Händen. Nach einer Nominierung für den Deutschen Filmpreis für den ersten Teil 2004 (Regie: Joachim Masannek) folgte der zweite Streich nicht nur gleich in den Kinos. Die Entscheidung dafür kam, wie Ewa Karlström betont, „wegen des Erfolgs und weil wir von Kindern so oft gefragt wurden, von allein“. Für die zweite Nominierung indes waren noch ein paar Instanzen dazwischen.



