Höllentour
| Produktion | Quintefilm, Multi Media, Dschoint Ventschr Filmprod. |
| Produzentin | Mirjam Quinte, |
| Co.-Produzenten | Claudia Schröder, Werner Schweizer |
| Regie | Pepe Danquart, |
| Co.-Regie | Werner Schweizer |
| Drehbuch | Pepe Danquart |
| Kamera | Michael Hammon, Wolfgang Thaler, Filipp Zumbrunn |
| Schnitt | Mona Bräuer |
| Filmmusik | Till Brönner |
| Tongestaltung | Paul Oberle, Wolfgang Widmer, Erik Mischijew, Matz Müller, Martin Steyer |
| Darsteller | Erik Zabel, Rolf Aldag, Mario Kummer, „Eule“ |
Info
Zum 100. Jubiläumsjahr der Tour de France begleitete Pepe Danquart mit drei Kamerateams das härteste Fahrradrennen der Welt und schuf damit eine faszinierende Innenansicht der Tour. „HÖLLENTOUR“ erzählt von den Erfolgen, aber auch Ängsten und Leiden seiner Helden - allen voran die langjährigen Freunde Erik Zabel und Rolf Aldag.
Dokumentarfilm, 129 min
Nominiert für die beste Filmmusik:
Till Brönner, Arne Schumann, Josef Bach
Der heimliche Untertitel von HÖLLENTOUR, dem in vielerlei Hinsicht rasanten Dokumentarfilm von Pepe Danquart über die Tour de France von Innen, könnte „Fahrrad zum Schafott“ lauten. Zumindest, wenn man an die Filmmusik von Till Brönner (Jahrgang 1971) denkt, der selber durchaus an den vielleicht berühmtesten Soundtrack der Filmgeschichte denken musste, als er zusammen mit seinen Partnern, dem Produzententeam Arne Schumann und Josef Bach, die Musik zu den Bildern zwischen Triumph und Trivialität eines sportlichen Großereignisses entwickelte. Aber sie hatten dazu etwas mehr Zeit als ihr Kollege Miles Davis, als der 1959 Louis Malles Klassiker FAHRSTUHL ZUM SCHAFOTT innerhalb von 24 Stunden zu einem echten film noir machte. Die Zusammenarbeit zwischen Danquart und dem Team des derzeit wichtigsten und erfolgreichsten Jazz-Musikers in Deutschland war wochenlang sehr intensiv und führte zu einer Filmmusik, die sich niemals vom Thema und den Bildern unabhängig machte, sondern deren Eindruck entweder verstärken oder bewusst relativieren wollte und sollte. Für Brönner, den leidenschaftlichen Bühnenkünstler mit einer gewissen Vorliebe für Konzept-Alben, genau die richtige Kombination und nicht die erste Kinoerfahrung. Er war musikalisch bereits an so unterschiedlichen Filmen wie Ed Herzogs HAPPY WEEKEND (1996) und Achim von Borries WAS NÜTZT DIE LIEBE IN GEDANKEN (2003) beteiligt.



