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Kammerflimmern

Produktion Bavaria Filmverleih und Produktions GmbH
Produzentin Uschi Reich
Regie Hendrik Hölzemann
Drehbuch Hendrik Hölzemann
Kamera Lars Liebold
Schnitt Patricia Rommel
Ausstattung Renate Schmaderer
Filmmusik Lee Buddah, Black Mail,
Darsteller Matthias Schweighöfer, Jessica Schwarz, Jan Gregor Kremp, Florian Lukas, Bibiana Beglau, Ingeborg Westphal

Info

KAMMERFLIMMERN erzählt von einem Mann, der getröstet werden will. In seinem Job als Rettungsassistent ist Crash der hilflose Helfer. Erst als er bei einem Einsatz die junge November trifft, von deren Gesicht er seit Jahren träumt, wird ihm klar, dass man sich selbst verzeihen muss, um Trost zu finden.

 

Spielfilm, 95 min

 

 

 

Nominiert für die beste darstellerische Leistung – weibliche Hauptrolle:

Jessica Schwarz

Jessica Schwarz, geboren 1977 im Odenwald, galt vor wenigen Jahren als so tolles neues Gesicht, dass sie den New Faces Award eines großen bunten Blattes gleich zweimal hintereinander bekam. Aber in unterschiedlichen Kategorien. Einmal Fernsehen, einmal Film. Heute ist sie aus beiden Medien nicht mehr wegzudenken. Ihre Karriere begann vor der Kamera eines Fotografen und führte über die viel beachteten Moderationen beim Jugendsender VIVA zum Film. Ihr aufregendes Debüt gab sie in Benjamin Quabecks preisgekröntem Coming-Of-Age-Film NICHTS BEREUEN (2001). Bei dem Münchner Regisseur Dominik Graf gehört sie mittlerweile zum Stammpersonal. Nach den beiden herausragenden Fernsehspielen DIE FREUNDE DER FREUNDE (2002) und KALTER FRÜHLING (2003) besetzte Graf sie im letzten Jahr auch für seinen neuen Kinofilm DER ROTE KAKADU mit Max Riemelt. Ihren Traumpartner scheint Jessica Schwarz indes mit Matthias Schweighöfer gefunden zu haben. Mit ihm war sie nicht nur in den beiden TV-Filmen von Dominik Graf zu sehen, er ist auch ihr Partner in KAMMERFLIMMERN (Regie: Hendrik Hölzemann), ein Film, der ihr besonders viel abverlangt. In der Geschichte einer starken Frau, die einem professionellen Lebensretter emotional das Leben rettet, scheint die Schauspielerin bei sich zu sein: klug, trotzig, gefühlsbetont und von beeindruckender darstellerischer Sicherheit.


Nominiert für die beste darstellerische Leistung - weibliche Nebenrolle:

Ingeborg Westphal

Ingeborg Westphal hat eine Spezialität. Die Berliner Schauspielerin, die zu DEFA-Zeiten mit Regisseuren wie Ralf Kirsten (LACHTAUBEN WEINEN NICHT, 1979) und Lothar Warneke (UNSER KURZES LEBEN, 1980) zusammenarbeitete und in den Neunzigern für Wolfgang Becker (DAS LEBEN IST EINE BAUSTELLE, 1997) und Andreas Kleinert (WEGE IN DIE NACHT, 1999) vor der Kamera stand, ist nun schon wieder bei der nächstjüngeren Generation von Regisseuren beliebt. Sie spielte in den beiden ersten Filmen des türkischstämmigen Kreuzberg-Chronisten Neco Celik (ALLTAG, 2002 und URBAN GUERILLAS, 2003), in VINZENT (2004), einer stilverliebten Spielfilm-Etüde des Werbefilmers Ayassi, in SCHUSSANGST (2003) von Dito Tsintsadze und verhalf Hendrik Hölzemanns Kino-Debüt KAMMERFLIMMERN (2004) zu einem jener intensiven Momente, nach denen der Film immer wieder erfolgreich sucht, aber sie nirgendwo so erfolgreich findet wie in dem Augenblick, da Ingeborg Westphal den Tod ihres Filmgatten eigentlich schon zum zweiten Mal begreift und immer noch so tut, als verstehe sie es nicht. Ihre zweite Spezialität ist: Sie kann einem Film ihren Stempel aufdrücken, wenn sie dazu nur einmal die Gelegenheit bekommt. Demnächst ist sie in Dominiks Grafs DER ROTE KAKADU mit Max Riemelt und Jessica Schwarz zu sehen, worauf man sich schon freuen darf.

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