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Land of Plenty

Produktion Reverse Angle International GmbH, IFC Productions
Produzenten In-Ah Lee, Samson Mücke, Gary Winick, Jake Abraham
Regie Wim Wenders
Drehbuch Wim Wenders, Michael Meredith
Kamera Franz Lustig
Schnitt Moritz Laube
Szenenbild Nathan Amondson
Filmmusik Thom & Nackt
Darsteller Michelle Williams, John Diehl, Richard Edson, Wendell Pierce

Info

Nichts scheint Lara, die junge Idealistin und Paul, den traumatisierten Vietnamveteran zu verbinden, außer der Tatsache, dass sie zufällig verwandt sind. Als sie im Schmelztiegel Los Angeles aufeinander treffen und aus ganz unterschiedlichen Beweggründen die Aufklärung eines Verbrechens und Antworten auf brennende Fragen suchen, prallen ihre gegensätzlichen Weltanschauungen aufeinander.

 

Spielfilm, 123 min

 

 

 

Nominiert für die beste Kamera/Bildgestaltung:

Franz Lustig

„Während in den Medien zum Thema Afrika häufig das Problemhafte betont wird, findet Franz Lustig Bilder voll Schönheit und Würde“, begründete 1998 die Jury des Förderpreises für Kamera und Schnitt in Köln die Entscheidung für den damals 31jährigen aus Freiburg. Er hatte mit dem Regisseur Ralf Schmerberg für dessen Film HOMMAGE A NOIR den anderen, den poetischen, aber nicht schönfärberischen Blick auf den Kontinent Afrika geteilt. Später arbeitete Lustig mit Schmerberg auch an dessen kinematografischer Gedichtsammlung POEM. Dass sich das Poetische mit dem Pragmatischen gut verbinden lässt, ist eine Erfahrung, die sowohl Filmemacher als auch Zuschauer heutzutage besonders oft in der Werbung machen können. Kein Wunder, dass Franz Lustig auch dort zum Zuge kam. Noch weniger verwunderlich ist bei dieser beruflichen Biografie, dass Wim Wenders auf Franz Lustig aufmerksam wurde. Wenders, der – ohne Übertreibung – mit den größten Kinematografen der Filmgeschichte zusammengearbeitet hat, wurde mit seinem Vertrauen in einen Kameramann ohne echte Spielfilmerfahrung nicht enttäuscht. Lustig schuf ihm in LAND OF PLENTY in nur 16 Drehtagen auf 25P ein Bild von Amerika im scope Format, das aktueller nicht sein konnte. Da ließ die nächste Kooperation der beiden nicht lange auf sich warten. Ihr gemeinsames Familiendrama, diesmal in Form eines 35mm anamorphen Roadmovies, von und mit Sam Shepard DON´T COME KNOCKING lief in diesem Frühjahr in Cannes.

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