hintergrundbild
20092008200720062005

Touch the Sound

Produktion Filmquadrat GbR
Produzenten Stefan Tolz, Leslie Hills
Co-produziert von Skyline Productions, Edinburgh und BR Bayerisches Fernsehen, arte, YLE TV1 Co-productions, Finnland
Gefördert von FFF FilmFernsehFonds Bayern, FFA Filmförderungsanstalt, BKM Filmförderung des Bundes, NRW Filmstiftung, NRW Filmbüro, Scottish Screen National Lottery Fund
Regie Thomas Riedelsheimer
Drehbuch Thomas Riedelsheimer
Kamera Thomas Riedelsheimer
Schnitt Thomas Riedelsheimer
Filmmusik Evelyn Glennie, Fred Frith und andere
Tongestaltung Marc von Stuerler, Gregor Kuschel, Christoph von Schönburg, Hubertus Rath
Darsteller Evelyn Glennie, Fred Frith

Info

Der Filmemacher Thomas Riedelsheimer beobachtet und begleitet die Perkussionistin Evelyn Glennie bei den Aufnahmen für ihre neue CD. Während man Glennie als „klassische“ Musikerin bezeichnen könnte, ist Fred Frith, ihr musikalischer Partner bei dieser CD, ein Altmeister der Avantgarde-Musik.

 

Passend zu dem musikalischen Zusammentreffen dieser beiden unterschiedlichen Temperamente gestaltet Riedelsheimer seinen Film als eine Art „audiovisuelle Collage“ - ein Geflecht aus Bildern und Tönen.


Nominiert für den besten Dokumentarfilm:

TOUCH THE SOUND - Produzenten: Trevor Davies, Leslie Hills, Stefan Tolz, Filmquadrat GbR

Leslie Hills
Stefan Tolz

Es ist so etwas wie das ungeschriebene Gesetz des Dokumentarfilms: Seine Macher sind Multitalente, schreiben, recherchieren, produzieren, führen Regie und stehen nicht selten selbst vor der Kamera. Auch die Münchner Filmquadrat GbR von Thomas Riedelsheimer, Stefan Tolz (Jahrgang 1966) und Thomas Wartmann ist keine Firma mit strenger Arbeitsteilung. Tolz dreht selbst seit 1989 Dokumentarfilme, die sich mit ethnologischen und politischen Themen aus der ganzen Welt – vom Schwarzwald bis zum Kaukasus - beschäftigen, lehrt an Filmhochschulen und tat sich für TOUCH THE SOUND, den Dokumentarfilm über das Sehen, Hören und vor allem eben das Fühlen des Sounds von Evelyn Glennie, wieder mit den zwei Kollegen aus Schottland zusammen, die mit ihrer Produktionsfirma Skyline bereits Thomas Riedelsheimers RIVERS AND TIDES (2001) erfolgreich mitproduziert hatten. Für die musikalische Weltreise der Sinne kommt Trevor Davies sicherlich seine Erfahrung als Macher von Musikdokumentationen wie BIRDS OF PARADISE zu Gute. Der Filmemacher, der auch als Filmpolitiker und –Förderer aktiv war, kann auf ein breites Spektrum von Themen zurückblicken, was er seiner journalistischen Herkunft zu verdanken hat. Seine Partnerin Leslie Hills ist Geschäftsführerin der Skyline und hat in den vergangenen Jahren für fast alle wichtigen britischen und europäischen Sender dokumentarische und fiktionale Programme entwickelt und produziert. Dass sie außerdem als Dramaturgin, Kurzgeschichtenautorin und Musikkritikerin aktiv ist, lässt auch sie das ungeschriebene Gesetz des Dokumentarfilmens einhalten.


Nominiert für die beste Tongestaltung:

Gregor Kuschel, Hubertus Rath, Thomas Riedelsheimer, Christoph von Schönburg, Marc von Stuerler

Gregor Kuschel
Hubertus Rath
Thomas Riedelsheimer
Christoph von Schönburg
Marc von Stuerler

Der Titel des Films ist Programm. Und schon deshalb verwundert es kaum, dass der Regisseur Thomas Riedelsheimer (Jahrgang 1963) – der auch als Kameramann und Schnittmeister agierte – beim Ton von TOUCH THE SOUND ebenfalls mitmischte, im wahrsten Sinne des Wortes. Für seine Weltreise durch das Universum der Töne einer fast tauben Musikerin, die alle Sinne in Aktion versetzen will, muss und kann, brauchte er für die Sound-Ebene ein besonderes Team. Mit dem Ton-Meister Gregor Kuschel (Jahrgang 1955) fand er einen Mann mit besonderen Erfahrungen im Dokumentarfilmbereich. Sein O-Ton-Meister Marc von Stuerler hat sich genau bei der Art von Filmen einen Namen gemacht, wo es um die Balance zwischen Sensibilität im Umgang mit Menschen vor Kamera und professionelle Genauigkeit im technischen Bereich geht, weil sich im Dokumentarischen manches nicht wiederholen lässt (BERNAU LIEGT AM MEER, 2003, R: Martina Döcker; FLAMMEND HERZ, 2004, R: Andrea Schuler, Oliver Rutz). An seiner Seite der Spielfilm-erprobte Ton-Cutter und –Designer Christoph von Schönburg (u.a. THE LONG HELLO AND SHORT GOODBYE, 1999, R: Rainer Kaufmann, BIBI BLOCKSBERG, 2002, R: Hermine Huntgeburth). Gemischt wurde der Film schließlich von Hubertus Rath. Der studierte Mathematiker und Philosph (Jahrgang 1963) ist seit über zehn Jahren Mischtonmeister bei der Bavaria in München und ist sowohl für den guten Ton von Gernot Rolls BALLERMANN 6 (1997) verantwortlich als auch von Florian Gallenbergers Oscar-Gewinner QUIERO SER (1999) oder Werner Herzogs MEIN LIEBSTER FEIND (1999). Seit 2003 doziert Rath auch im Bereich Sounddesign an der Internationalen Filmschule in Köln.

Zum Impressum

gefördert von

Social Network

Bookmark & Empfehlen

Film verpasst?