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Vom Suchen und Finden der Liebe

Produktion Dianafilm/Fanesfilm in Co-Produktion mit Medienfonds GFP, Constantin Film, Typhoon AG und ZDF
Produzenten Helmut Dietl, Norbert Preuss
Regie Helmut Dietl
Drehbuch Helmut Dietl, Patrick Süskind
Kamera Jürgen Jürges
Schnitt Inez Regnier
Ausstattung Albrecht Konrad
Filmmusik Dario Farina, Harold Faltermeyer
Darsteller Moritz Bleibtreu, Alexandra Maria Lara, Uwe Ochsenknecht, Anke Engelke, Heino Ferch, Justus von Dohnányi

Info

Der Komponist Mimi Nachtigal und die Sängerin Venus Morgenstern verlieben sich unsterblich ineinander, streiten sich sieben Jahre lang und trennen sich schließlich. Nach der Trennung wird ihnen schmerzlich bewusst, dass sie die große Liebe ihres Lebens verloren haben. Zunächst versucht jeder von ihnen seinen Kummer auf pragmatische Weise zu bewältigen: Venus nimmt sich einen neuen Freund, Mimi das Leben. Als sie dann schließlich feststellen müssen -

er im Jenseits, sie im Diesseits - dass sie einfach nicht ohne einander sein können, scheint es zu spät. Verzweifelt, aber unerschütterlich im Glauben an eine Liebe, die über den Tod hinaus geht, steigt Venus, wie einst Orpheus, in die Unterwelt hinab, um ihren verlorenen Geliebten zurückholen...

 

Spielfilm, 110 min


Nominiert für die beste darstellerische Leistung - männliche Nebenrolle:

Uwe Ochsenknecht

Uwe Ochsenknecht, Anke Engelke

Die Frage, wann ein Mann ein Mann ist, hat Uwe Ochsenknecht (Jahrgang 1956) bereits 1985 beantwortet – in Doris Dörries Erfolgskomödie MÄNNER, dem Beginn einer langen und fruchtbaren Zusammenarbeit der beiden, zu der auch die Filme BIN ICH SCHÖN? (1998) und ERLEUCHTUNG GARANTIERT (2000) gehören. Ochsenknecht, der bereits mit siebzehn Jahren die Aufnahmeprüfung zur Schauspielschule Bochum bestand, wurde einem breiten Publikum durch seinen Auftritt in Wolfgang Petersens DAS BOOT (1981) bekannt. Das Ensemble des Films, dem auch Jürgen Prochnow, Heinz Hoenig, Ralf Richter, Claude Oliver Rudolph, Herbert Grönemeyer und Martin Semmelrogge angehörten, gilt längst als eine Art Keimzelle für eine ganze Schauspieler-Generation im deutschen Film. Und Uwe Ochsenknecht hat wie kaum einer dieser Generation seine künstlerische Kontinuität gewahrt und gesteigert. Er war in so unterschiedlichen Kinoerfolgen wie Peter Sehrs KASPAR HAUSER (1993), Peter Timms EIN MANN FÜR JEDE TONART (1993) und Helmut Dietls SCHTONK (1992) zu sehen. Für seine Hauptrolle in FUSSBALL IST UNSER LEBEN (2000) von Tomy Wigand erhielt er den Deutschen Filmpreis. Gemeinsam ist all den Figuren eine komödiantische Ernsthaftigkeit, für deren Ausdruck Ochsenknecht die perfekte Kombination seines mimischen und sprachlichen Talents zum Einsatz bringt. Dieses Talent treibt er in der Rolle des Theo Stokowski in Helmut Dietls VOM SUCHEN UND FINDEN DER LIEBE auf die Spitze. Und die Rolle ist dafür wie geschaffen: Der beste Freund der Hauptfigur. Ein klassisches Star-Vehikel, das Uwe Ochsenknecht sicher steuert.

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