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DAS WAHRE LEBEN

DAS WAHRE LEBEN

Produktion:BurkertBareiss/TV60Film
Produzent:Andreas Bareiss, Gloria Burkert, Bernd Burgemeister
Regie:Alain Gsponer
Drehbuch:Matthias Pacht, Alexander Buresch
Kamera:Matthias Fleischer
Schnitt:Melanie Werwie
Szenenbild:Renate Schmaderer
Kostümbild:Barbara Grupp
Filmmusik:Marius Feix Lange
Tongestaltung:Steffen Graubaum
Hauptdarsteller:Ulrich Noethen (Roland Spatz)
Katja Riemann (Sybille Spatz)
AusgezeichnetNebendarsteller:Hannah Herzsprung (Florina Krüger)
Josef Mattes (Linus Spatz)

Inhalt:Inhaltsangabe

Wie soll man erwachsen werden mit Eltern, die selbst nur große Kinder sind? Das fragt sich der zwölfjährige Linus und ist allein inmitten des Wahnsinns seiner Umwelt: Sein Vater Roland arbeitet täglich 14 Stunden und sieht seine Familie nicht mehr bei Tageslicht. Seine Mutter Sybille flüchtet sich in ihre Arbeit als Galeristin und Charles, sein 19-jähriger Bruder kämpft gegen die Wirren seiner Sexualität. Mittendrin sitzt der von allen vergessene Linus in seinem Zimmer und bastelt Bomben, denen die Kitschskulpturen der Nachbarschaft zum Opfer fallen.

Alles gerät ins Wanken, als Roland seinen Posten im Risikomanagement eines großen Konzerns verliert und fortan tatenlos zuhause sitzt. Der ehemalige Macher beschließt, das Haus zu renovieren und bei der Gelegenheit auch noch gleich das Verhältnis zu seinen Söhnen. Doch die sind wenig begeistert vom ungebremsten Aktionismus ihres Vaters und entziehen sich. Roland schlittert unaufhaltsam in eine Krise, die ihn nicht nur mit seinen Söhnen entzweit sondern auch seine Ehe zutiefst erschüttert. Während Roland die Ordnung zuhause auf den Kopf stellt, lernt seine Frau Sybille das selbstmordgefährdete Nachbarmädchen Florina kennen und entdeckt ihr Maltalent. Um ihr einen Halt zu geben, will sie Florinas Bilder ausstellen. Doch Florina verfolgt einen anderen Plan und zwingt Sybille, sich ihrer Leere zu stellen. Einer anderen Leere sieht sich Charles ausgesetzt: Der Bundeswehr. Als er sich dort in einen Rekruten verliebt, scheint er seinen Träumen nah. Doch Charles hat Angst. Ein erster großer Kuss verhilft ihm schließlich zum Durchbruch und zu einem Leben in Freiheit. Auch Linus ist dem Zauber der Liebe verfallen. In der manisch depressiven Florina glaubt er eine Seelenverwandte gefunden zu haben. Gemeinsam ziehen sie durch die Vorstadt und sprengen, was ihnen in den Weg kommt. Doch Florina, traumatisiert vom Tod ihres Bruders und allein gelassen von ihren Eltern, plant schon ihren Abschied.

In einer letzten, schicksalhaften Nacht kommen alle Figuren ihrer Wahrheit nahe. Und Linus, der erkennen muss, dass Florina ihn nicht liebt, so wie er sie liebt, beschließt aufzuräumen: Er sprengt das Haus der Familie und ermöglicht so sich und seinen Nächsten einen Blick auf eine bessere Zukunft.


Pressezitat:
"Tolle Inszenierung, tolle Schauspieler. Der Film ist sooo klasse, dass einem jede journalistische Distanz verloren geht." NDR Kulturjournal


Die Filminformationen verantwortet ausschließlich die jeweilige Produktion. Die Deutsche Filmakademie kann für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte deshalb keine Gewähr übernehmen.
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