REQUIEM

Nominierungen

Synopsis

Die süddeutsche Provinz, Anfang der 70er Jahre. Michaela Klingler schafft es, ihr streng katholisches Elternhaus zu verlassen. Nach mehrfachen Aufenthalten in Krankenhäusern auf Grund einer Epilepsie kann sie jetzt endlich ihr Studium im nahen Tübingen beginnen. Durch ihre erste Liebe Stefan und ihre neue Freundin Hanna entfernt sie sich von den Vorstellungswelten ihrer Eltern. Die Zukunft ist ein Versprechen, das Michaela unbedingt einlösen will. Doch eines Nachts bricht sie im Wohnheim zusammen, hört innere Stimmen und glaubt mehr und mehr daran, von Dämonen besessen zu sein. Michaela verheimlicht ihren Zustand so gut es geht, denn jedes Anzeichen von Schwäche würde eine Rückkehr nach Hause bedeuten: zu einem gutmütigen, einfachen Vater, aber auch zu einer Mutter, deren Nähe, Verständnis und Liebe sie nicht erreichen kann. Erst in Pfarrer Borchert findet Michaela einen Vertrauten, der ihr im Gegensatz zu den Ärzten und Psychologen Glauben schenkt. Die zunehmende Verschlechterung ihres Zustands stärkt die Überzeugung des Pfarrers und Michaelas, dass ihr nur durch einen Exorzismus zu helfen ist.